Internationale Wochen gegen den Rassismus

Wir nehmen als Bürgergruppierung auch in diesem Jahr wieder an den Internationalen Wochen gegen den Rassismus teil. Diese finden vom 12. bis 27. März auch im Oberbergischen statt. Wir haben uns den Kopf zerbrochen, welche Veranstaltung wir in diesem Jahr anbieten können – und sind schließlich auch zu einem Ergebnis gekommen.

Hier findet die Filmvorführung am 18. März statt – das Kultur-Haus Zach in Hückeswagen. (Foto: Noppenberger)

Was: Film gegen Rechsextremismus (Filmvorführung)
Wann: Freitag, 18. März, um 20 Uhr
Wo: Kultur-Haus Zach, Islandstraße 5. 42499 Hückeswagen
Thema: Im Film der Filmemacherin Mo Ausgang geht diese auf die Suche nach dem Ursprung des Wortes „Arier“. Auf ihrer Reise erfährt sie, wie er bis heute von Rechtsextremisten in Deutschland und den USA missbraucht wird. Der Film stammt aus dem Jahr 2014 und ist eine eindrucksvolle Reise durch die Szene der Neonazis auf der ganzen Welt – besonders wird er dadurch, dass die afrodeutsche Moderatorin das Gespräch mit Mitgliedern diverser Neonazi-Gruppen sucht. Darunter die NPD in Gera, Wismar und Potsdam, aber auch der Ku-Klux-Klan und die White Aryan Resistenzen in den USA. Der Film ist mehrfach preisgekrönt und für viele weitere Filmpreise nominiert worden, darunter den Magnolia Award für die beste Regie eines Dokumentarfilms beim Shanghai Television Festival 2014 oder die Nominierung für den Grimme-Preis 2015.
Eintritt: Der Eintritt ist frei, es können aber maximal 50 Personen teilnehmen – der Grund, ganz klar, Corona.

Apropos Corona: Wir werden nach den allgemein gültigen Corona-Regeln kontrollieren, nehmen uns als Veranstalter allerdings das Recht heraus, die 2G+-Regel anzuwenden. Das heißt: Zutritt haben nur vollständig geimpfte oder genesene Personen, zusätzlich muss ein aktueller und natürlich negativer Test vorgelegt werden.

Anmeldung: Wer teilnehmen möchte, kann sich bei info@wir-sind-mehr-im-bergischen.de anmelden. Es gilt das Windhund-Prinzip – wer sich zuerst anmeldet, bekommt den Zuschlag.

Weitere Infos: Hier geht es zu einem Programm-Heft der Caritas Oberberg, die die Veranstaltungen im Oberbergischen Kreis im Rahmen der Internationalen Wochen gegen den Rassismus zusammengestellt hat. Es sind viele interessante Veranstaltungen dabei, ein Blick ins Programm lohnt sich also!

Aufruf zur Kundgebung am 17. Januar 2022

Wir wollen mit unserem – von der Polizei genehmigten – Aufzug durch die Innenstadt in Hückeswagen ein deutliches Zeichen setzen, als Gegenaktion zu den „Montags-Spaziergängern“, sogenannten Querdenkern, Rassisten und Rechtsextremen. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass „Spaziergänger“ – ganz analog zu den Aktivitäten von Pegida & Co. – die Montagabende diskursverschiebend für ihre antidemokratischen und rechtsextremen Kundgebungen nutzen, die sie dann auch noch heuchlerisch als „Spaziergänge“ verschleiern, damit ihnen niemand unrechtes (sic!) Verhalten vorwerfen könnte, sie sich mithin nicht justiziabel machen.

Grafik: Wir sind mehr im Bergischen

Wir sind solidarisch mit allen, die sich in dieser Pandemie für die Gesellschaft einsetzen, vor allem mit dem Pflegepersonal und allen Mediziner*innen.  Sollte es zeitgleich wieder einen unangemeldeten „Spaziergang“ geben, dann zeigen wir, dass wir MEHR sind! MEHR, die die Coronamaßnahmen unterstützen, MEHR, die sich gegen Verschwörungsmythen, Desinformationen und rechte Hetze positionieren und MEHR, die nachdenken statt querdenken!

Treffpunkt ist 18 Uhr am Bahnhofplatz!

Aufzugweg: Bahnhofplatz – Etapler Platz (an den Friedensstelen vorbei) – Islandstraße –  Friedrichstraße – Bachstraße – Bahnhofstraße – Bahnhofsplatz

Auflagen: Ihr könnt gerne Plakate, Transparente und Fahnen mitbringen. Aber die Tragstangen dürfen nicht länger als 150 cm sein und max. 2 cm Durchmesser haben. Außerdem dürfen sie nicht aus Metall, Hartholz oder sonstigen bruchfesten Materialien gefertigt sein. Die Äußerungen in Schrift, Bild und Wort dürfen keine beleidigenden oder sonst strafrechtlichen Inhalt haben. Evtl. Flugblätter müssen mit einem ordnungsgemäßen Impressum versehen sein.

Wichtig: Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung ist verpflichtend. Also tragen alle eine Maske! Die Versammlungsleiterin wird am Anfang der Kundgebung diese Reglung nochmal deutlich bekanntgeben.

Lasst uns am Montagabend um 18 Uhr mit ganz vielen Menschen auf die Straße gehen und zeigen, dass wir MEHR sind!

Integration gelungen?

Eine Veranstaltung zu sechs Jahren Flüchtlingsarbeit in Hückeswagen

Der erste Teil des Abends, moderiert von Birgit Breuer,  Mitglied der Bürgergruppierung, dient der Information über die Jahre 2015-2021.
Neben Vertretern des Flüchtlingsnetzwerks (Beate Bröring als Patin, Sigrid Böhm als haupt- und ehrenamtliche Deutschkurslehrerin, Joachim Kutzner zur Historie des Flüchtlingsnetzwerks) sprechen:
der Bürgermeister Dietmar Persian,
Klaus Kruska, der Leiter der Montanusschule,
ein/e noch zu benennende/r KITA-VertreterIn,
Zubaidullah Mir Afghan Enami aus Afghanistan,
und Salar Kary aus Syrien.

Nach der Pause gibt es ein musikalisches Intermezzo mit dem Duo
Mernaz Hejabizzadehha (Irak) & Daniel Zielke (Deutschland).

Eine Podiumsdiskussion bildet den zweiten Teil des Abends, moderiert von Wolfgang Weitzdörfer.
Die Teilnehmer:
Margareta Coenen (Flüchtlinsgnetzwerk),
Atena Sarvari (Schülerin, St. Angela Gymnasium, Geflüchtete),
Alexander Stehl (Stadtverwaltung),
Klaus Kruska (Montanusschule),
Christian Proske (ARCUS Treppen),
Bernd Hess (Café KiWie, ev. Gemeinde)

Ende der Veranstaltung ca. 21.30 Uhr

Spenden-Aktion bringt rund 15400 Euro ein

Es war eine besonders schöne Form des gesellschaftlichen Miteinanders. Die Hochwasserkatastrophe von Mitte Juli hat auch in unserer Stadt Hückeswagen bei vielen Menschen für große Schäden gesorgt. Zwar sicherlich nicht so schlimm wie im Ahrtal oder in der Eifel, aber auch hier wurde Hab und Gut vernichtet, wurden Existenzen bedroht und gerade in den Bereichen entlang des Beverbachs und der Wupper viel zerstört.

Die Vereine SC Heide, RSV und ATV haben direkt danach zwei Benefizspiele am Sportplatz an der Schnabelsmühle organisiert. Dabei kam eine Summe in Höhe von 15424,99 Euro zusammen – die an Bürgermeister Dietmar Persian und Kämmerin Isabel Bever überreicht wurde. Zusammen mit dem Geld, das auf dem eigens eingerichteten Sonderkonto der Stadt eingegangen ist, sind rund 90000 Euro zusammengekommen, die in Kürze an die Betroffenen verteilt werden.

Trotz Regen war die Stimmung beim Losverkauf am Sportplatz Schnabelsmühle gut! (Foto: Joachim Kutzner)

Auch unsere Bürgergruppierung hat sich beteiligt, indem neun Mitglieder:innen für den Losverkauf gesorgt hatten. Dabei allein sind rund 1000 Euro zusammengekommen. Unser Dank geht an alle, die gespendet haben, die sich beteiligt haben und die gezeigt haben, dass das Miteinander in der Schloss-Stadt prima funktioniert!

Oberberg bewegt sich gegen Rassismus – Charity Walk

„Oberberg bewegt sich gegen Rassismus“ – rief der CARITAS-Verband für den Oberbergischen Kreis (in Kooperation mit dem OBK, dem Kreissportbund Oberberg und den Integrationsagenturen NRW) zur Teilnahme an einem Charity Walk im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15.-28.03.2021 auf.

Auch wir von der Bürgergruppierung wollten gerne daran teilnehmen. Auf Grund der Corona-Pandemie-Lage haben wir über die Planung unserer Teilnahme und die Wanderstrecke nur intern kommuniziert.
Joe (Kutzner) hatte zwei Strecken in Form einer Acht ausgearbeitet. Man konnte eine kleine 6.2 km-Runde gehen oder nach Lust und Ausdauer auch die 12.2 km lange ganze Acht.

Am Samstag, den 20. März 2021, trafen wir uns – mit dem gebotenen Abstand und Maskenpflicht – vor dem „Glaspalast“ auf dem Bahnhofplatz.

12 Mitglieder der Bürgergruppierung trafen sich zum Charity Walk am Bahnhofplatz. – Foto: Shirley Finster

Danach ging es auf die Strecke, und wir hielten uns an die Corona-Regeln: nur zu zweit nebeneinander und 5 Meter Abstand zwischen den Zweiergruppen.
Die beiden Strecken konnten in beiden Richtungen erwandert werden – für die, die lieber alleine gehen wollten.
Nach der ersten Runde über Hartkopsbever, Großberghausen, Busche, Aue hatte ein kleinerer Teil genug, für die anderen gab es eine kleine Eis/Kaffee/Ihr-wisst-schon-Pause und mit neuen Kräften gibt es auf den zweiten Kreisel der Acht an der Wuppertalsperre entlang zum Erlensterz und über Pixwaag zurück in die Stadt.

Am Erlensterz – Foto: Joe Kutzner

Bei bestem Wetter und guter Laune haben unsere zwölf Gruppenmitglieder die ausgesuchten Strecken als sehr schön bewertet. Es gab viel Gelegenheit für Gespräche untereinander, auch unsere künftigen Projekte betreffend.
Die CARITAS hatte im Vorfeld blaue T-Shirts mit Aufschrift anfertigen lassen; auf Grund der hohe Nachfrage haben wir leider nicht mehr alle gewünschten Größen geliefert bekommen, deshalb ist hier nicht jede/r mit solch einem T-Shirt abgelichtet. Die CARITAS hatte nämlich um Fotos/Videos von der Aktion gebeten, die sie dann für die Aktionen in ganz Oberberg unter diesem Link veröffentlichen wollen:

https://www.zonerama.com/PressestelleOBK/Album/7167553

Unsere Bürgergruppierung hat insgesamt in den 14 Charity Walk-Aktionstagen 170 km erwandert. Insgesamt wurden über 6000 km zurückgelegt.

Hier geht es zur Pressemitteilung der CARITAS zur Aktion „Charity-Lauf“ … und hier zum Artikel über unsere Aktion in der Bergischen Morgenpost v. 27.04.

In memoriam: Hanau, 19. Februar 2020

(Foto: Pixabay)

Gökhan Gültekin (37)
Sedat Gürbüz (30)
Said Nesar Hashemi (21)
Mercedes Kierpacz (35)
Hamza Kurtović (22)
Vili Viorel Păun (23)
Fatih Saraçoğlu (34)
Ferhat Ungar (22)
Kaloyan Velkov (33)
Gabriele Rathjen (72)

Gestorben, ermordet, von einem Rassisten am 19. Februar 2020 in Hanau. Mögen sie in Frieden ruhen und nicht vergessen werden!

Der Anschlag von Hanau vom 19. Februar 2020, heute vor einem Jahr, kostete zehn Menschen das Leben. Wir wollen mit diesem Beitrag an sie erinnern.

Hass und Rassismus dürfen keinen Platz in unserer pluralistischen, vielfältigen Gesellschaft haben.

Der Liedermacher Konstantin Wecker hat aus diesem Anlass seinen bekannten Song „Willy“ aus dem Jahr 1977 mit einem neuen Text versehen. Dieser Text ist wichtig, aktuell, dringlich und soll uns anregen, nicht zu vergessen, nicht wegzusehen und auch den vermeintlich kleinen Alltagsrassismus nicht hinzunehmen.

Wir sind mehr!

Doku: „Judenhass – was hat das mit mir zu tun?“ (HR)

Der Antisemitismus in Deutschland nimmt erschreckenderweise wieder zu. Die Zahl der antisemitischen Straftaten wächst. Offener Antisemitismus ist scheinbar wieder mitten in der Gesellschaft angekommen.

Der Hessische Rundfunk hat jetzt eine interessante Dokumentation ausgestrahlt, der Titel zeigt, dass Aufklärung in der Gesellschaft dringend nötig ist: „Judenhass – was hat das mit mir zu tun?“

In der Mediathek ist der Film nach wie vor zu sehen. Dringende Empfehlung!

Buchausstellung „Kein Platz für Rassismus“ in der Stadtbibliothek

Im August und September hat die Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ sieben Mahnwachen organisiert, die das Motto „Kein Platz für Rassismus“ in verschiedenen Varianten aufgegriffen hat. Als Erinnerung daran, und um die Themen Rassismus, Toleranz, Respekt und Flüchtlinge wieder verstärkt in den Fokus zu rücken, haben sich die Gruppenmitglieder Petra Steffen-Küthe und Beate Bröring überlegt, in der Stadtbibliothek an der Friedrichstraße eine Bücherausstellung ins Leben zu rufen. „Wir haben rund 40 verschiedene Medien – Bücher, DVDs und Zeitschriften – gesammelt, die nun von Anfang November bis Mitte Dezember im Obergeschoss der Bibliothek zu finden sind“, sagt Petra Steffen-Küthe.

Foto: Joe Kutzner

Die beiden Frauen waren sowohl im Internet auf die Suche gegangen als auch in verschiedenen Büchereien im Oberbergischen Kreis, etwa in Waldbröl oder Lindlar. „Mit Hilfe von Bibliotheks-Leiterin Regina Stefer haben wir die Bücher dann per Fernleihe ausgeliehen“, sagt Beate Bröring.

Petra Steffen-Küthe (links) und Beate Bröring (rechts) – Foto: Wolfgang Weitzdörfer

Bergische Buchhandlung beteiligt sich

Auch in der Bergischen Buchhandlung am Etapler Platz ist von Leiterin Karla Stawicki ein kleiner Bereich im Fenster mit entsprechenden Büchern dekoriert worden. „Die Bücher sind aber nur bis Ende November zu sehen, da dann für Weihnachten dekoriert wird“, sagt Petra Steffen-Küthe.

Foto: Joe Kutzner

Wanddekoration mithilfe der 5. Mahnwache

Als weiteren Teil der Ausstellung haben Petra Steffen-Küthe und Beate Bröring zusammen mit Joachim Kutzner im Treppenhaus der Bibliothek mehrere Plakate aufgehängt. Auf denen haben die Teilnehmer der fünften Mahnwache am 27. August in den Wupperauen ihre Ideen zu den Themen aufgemalt und aufgeschrieben, nach denen nun die Bücher für die Ausstellungen ausgesucht worden sind.

Foto: Joe Kutzner

„Die Bücher können natürlich ausgeliehen werden, man soll sich derzeit ja im Moment nicht länger in der Bibliothek aufhalten“, sagt Beate Bröring.
Die Ausstellung ist für ca. sechs Wochen zu den normalen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Hückeswagen zu sehen:
Montag und Donnerstag von 14 bis 19 Uhr
Dienstag und Freitag von 8 bis 13 Uhr
Jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr

Text: Wolfgang Weitzdörfer / Fotos: Joe Kutzner

Mahnwache vor erster Ratssitzung

Es ist die konsequente Fortführung der sieben Mahnwachen, die wir als Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ in den Wochen vor der Kommunalwahl veranstaltet haben. Unser Ziel war es, aufzuzeigen, dass die AfD in Hückeswagen nicht erwünscht ist und auch nach Möglichkeit nicht in den Stadtrat einziehen soll. Wenn nun am morgigen Dienstag, den 3. November, der neu zusammengesetzte Stadtrat um 17 Uhr im Forum zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen wird, werden die Rechtspopulisten mit zwei Mitgliedern vertreten sein. Aber immerhin haben wir dazu beigetragen, dass die AfD ein im Kreisvergleich nur niedriges Ergebnis einfahren konnte.

Die Bürgergruppierung lädt daher zu einer stillen Mahnwache vor dem Forum an der Weststraße ein. Unter Einhaltung von Corona-Maßnahmen – Mundschutz und Mindestabstand – sind alle Hückeswagener dazu eingeladen, Präsenz zu zeigen und deutlich zu machen, dass man keinen Rechtspopulismus in Hückeswagen will.

Wann: Treffpunkt ist um 16.30 Uhr, wir werden bis zum Beginn der Ratssitzung Präsenz zeigen.
Wo: Am Platz vor dem Forum Montanusschule, Weststraße 37.

Solidaritätsaktion mit MdB Helge Lindh (SPD)

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (SPD) hat sich schon früh gegen Rassismus und für Toleranz eingesetzt. Auch ist er als Mitglied im Integrationsrat der Stadt Wuppertal und in der Landes-Projektgruppe „Flüchtlinge und Zuwanderung“ in der Flüchtlingsarbeit sehr aktiv. Dafür wird er vor allem im Internet teils extrem angefeindet, bekommt regelmäßig Hassbotschaften und Morddrohungen, vor allem bei Facebook. Die Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ hatte davon mitbekommen und wollte sich solidarisch mit Lindh zeigen. Die Ursprungsidee war, dem Politiker in einem Offenen Brief die Solidarität auszusprechen. Nun hatte man sich dazu entschieden, nach Wuppertal zu fahren, den Brief persönlich zu übergeben und dazu noch eine der Fahnen, die die Bürgergruppierung im Rahmen der Mahnwachen in der Schloss-Stadt hatte produzieren lassen. Der Brief wurde zudem von Vertretern von SPD, FDP, GRÜNE, CDU, Die Partei und FaB unterzeichnet – den demokratischen Parteien und dem Bürgerverein im Hückeswagener Stadtrat.

Vor dem Wahlkampfbüro in Wuppertal (v.l.): Leon Gräbner (Jusos Hückeswagen), Mario Hans (Jusos Radevormwald), Shirley Finster (Wir sind mehr im Bergischen), MdB Helge Lindh, Joachim Kutzner (Wir sind mehr im Bergischen) und Irmgard Hannoschöck (Wir sind mehr im Bergischen). Foto: SPD

Beim Treffen im Wahlkampfbüro waren von der Bürgergruppierung Joachim Kutzner, Irmgard Hannoschöck und Shirley Finster vertreten, dazu zwei Vertreter der Jusos aus Hückeswagen und Radevormwald, Leon Gräbner und Mario Hans. „Helge Lindh zeigte sich sehr beeindruckt von unseren Mahnwachen, genauso davon, dass abgesehen von der AfD alle Parteien aus Hückeswagen den Brief unterzeichnet haben“, sagte Shirley Finster. Davon sei man in Wuppertal leider noch weit entfernt. „Das wäre sehr wünschenswert, gerade wenn es um den gemeinsamen Kampf gegen den Rassismus geht“, sagte Lindh. Die Besucher erkundigten sich danach, wie Lindh mit den Hasspostings umgehe. „Ich kann nicht jedes einzelne zur Anzeige bringen, dazu wären es zu viele“, sagte der SPD-Politiker. Er werde mittlerweile von der Organsiation Hate Aid unterstützt, die Hilfe für Opfer von Hass und Hate Speech im Internet gebe. 

Der offene Brief mit den Unterschriften