Buchausstellung „Kein Platz für Rassismus“ in der Stadtbibliothek

Im August und September hat die Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ sieben Mahnwachen organisiert, die das Motto „Kein Platz für Rassismus“ in verschiedenen Varianten aufgegriffen hat. Als Erinnerung daran, und um die Themen Rassismus, Toleranz, Respekt und Flüchtlinge wieder verstärkt in den Fokus zu rücken, haben sich die Gruppenmitglieder Petra Steffen-Küthe und Beate Bröring überlegt, in der Stadtbibliothek an der Friedrichstraße eine Bücherausstellung ins Leben zu rufen. „Wir haben rund 40 verschiedene Medien – Bücher, DVDs und Zeitschriften – gesammelt, die nun von Anfang November bis Mitte Dezember im Obergeschoss der Bibliothek zu finden sind“, sagt Petra Steffen-Küthe.

Foto: Joe Kutzner

Die beiden Frauen waren sowohl im Internet auf die Suche gegangen als auch in verschiedenen Büchereien im Oberbergischen Kreis, etwa in Waldbröl oder Lindlar. „Mit Hilfe von Bibliotheks-Leiterin Regina Stefer haben wir die Bücher dann per Fernleihe ausgeliehen“, sagt Beate Bröring.

Petra Steffen-Küthe (links) und Beate Bröring (rechts) – Foto: Wolfgang Weitzdörfer

Bergische Buchhandlung beteiligt sich

Auch in der Bergischen Buchhandlung am Etapler Platz ist von Leiterin Karla Stawicki ein kleiner Bereich im Fenster mit entsprechenden Büchern dekoriert worden. „Die Bücher sind aber nur bis Ende November zu sehen, da dann für Weihnachten dekoriert wird“, sagt Petra Steffen-Küthe.

Foto: Joe Kutzner

Wanddekoration mithilfe der 5. Mahnwache

Als weiteren Teil der Ausstellung haben Petra Steffen-Küthe und Beate Bröring zusammen mit Joachim Kutzner im Treppenhaus der Bibliothek mehrere Plakate aufgehängt. Auf denen haben die Teilnehmer der fünften Mahnwache am 27. August in den Wupperauen ihre Ideen zu den Themen aufgemalt und aufgeschrieben, nach denen nun die Bücher für die Ausstellungen ausgesucht worden sind.

Foto: Joe Kutzner

„Die Bücher können natürlich ausgeliehen werden, man soll sich derzeit ja im Moment nicht länger in der Bibliothek aufhalten“, sagt Beate Bröring.
Die Ausstellung ist für ca. sechs Wochen zu den normalen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Hückeswagen zu sehen:
Montag und Donnerstag von 14 bis 19 Uhr
Dienstag und Freitag von 8 bis 13 Uhr
Jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr

Text: Wolfgang Weitzdörfer / Fotos: Joe Kutzner

Mahnwache vor erster Ratssitzung

Es ist die konsequente Fortführung der sieben Mahnwachen, die wir als Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ in den Wochen vor der Kommunalwahl veranstaltet haben. Unser Ziel war es, aufzuzeigen, dass die AfD in Hückeswagen nicht erwünscht ist und auch nach Möglichkeit nicht in den Stadtrat einziehen soll. Wenn nun am morgigen Dienstag, den 3. November, der neu zusammengesetzte Stadtrat um 17 Uhr im Forum zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen wird, werden die Rechtspopulisten mit zwei Mitgliedern vertreten sein. Aber immerhin haben wir dazu beigetragen, dass die AfD ein im Kreisvergleich nur niedriges Ergebnis einfahren konnte.

Die Bürgergruppierung lädt daher zu einer stillen Mahnwache vor dem Forum an der Weststraße ein. Unter Einhaltung von Corona-Maßnahmen – Mundschutz und Mindestabstand – sind alle Hückeswagener dazu eingeladen, Präsenz zu zeigen und deutlich zu machen, dass man keinen Rechtspopulismus in Hückeswagen will.

Wann: Treffpunkt ist um 16.30 Uhr, wir werden bis zum Beginn der Ratssitzung Präsenz zeigen.
Wo: Am Platz vor dem Forum Montanusschule, Weststraße 37.

Solidaritätsaktion mit MdB Helge Lindh (SPD)

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (SPD) hat sich schon früh gegen Rassismus und für Toleranz eingesetzt. Auch ist er als Mitglied im Integrationsrat der Stadt Wuppertal und in der Landes-Projektgruppe „Flüchtlinge und Zuwanderung“ in der Flüchtlingsarbeit sehr aktiv. Dafür wird er vor allem im Internet teils extrem angefeindet, bekommt regelmäßig Hassbotschaften und Morddrohungen, vor allem bei Facebook. Die Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ hatte davon mitbekommen und wollte sich solidarisch mit Lindh zeigen. Die Ursprungsidee war, dem Politiker in einem Offenen Brief die Solidarität auszusprechen. Nun hatte man sich dazu entschieden, nach Wuppertal zu fahren, den Brief persönlich zu übergeben und dazu noch eine der Fahnen, die die Bürgergruppierung im Rahmen der Mahnwachen in der Schloss-Stadt hatte produzieren lassen. Der Brief wurde zudem von Vertretern von SPD, FDP, GRÜNE, CDU, Die Partei und FaB unterzeichnet – den demokratischen Parteien und dem Bürgerverein im Hückeswagener Stadtrat.

Vor dem Wahlkampfbüro in Wuppertal (v.l.): Leon Gräbner (Jusos Hückeswagen), Mario Hans (Jusos Radevormwald), Shirley Finster (Wir sind mehr im Bergischen), MdB Helge Lindh, Joachim Kutzner (Wir sind mehr im Bergischen) und Irmgard Hannoschöck (Wir sind mehr im Bergischen). Foto: SPD

Beim Treffen im Wahlkampfbüro waren von der Bürgergruppierung Joachim Kutzner, Irmgard Hannoschöck und Shirley Finster vertreten, dazu zwei Vertreter der Jusos aus Hückeswagen und Radevormwald, Leon Gräbner und Mario Hans. „Helge Lindh zeigte sich sehr beeindruckt von unseren Mahnwachen, genauso davon, dass abgesehen von der AfD alle Parteien aus Hückeswagen den Brief unterzeichnet haben“, sagte Shirley Finster. Davon sei man in Wuppertal leider noch weit entfernt. „Das wäre sehr wünschenswert, gerade wenn es um den gemeinsamen Kampf gegen den Rassismus geht“, sagte Lindh. Die Besucher erkundigten sich danach, wie Lindh mit den Hasspostings umgehe. „Ich kann nicht jedes einzelne zur Anzeige bringen, dazu wären es zu viele“, sagte der SPD-Politiker. Er werde mittlerweile von der Organsiation Hate Aid unterstützt, die Hilfe für Opfer von Hass und Hate Speech im Internet gebe. 

Der offene Brief mit den Unterschriften

Kommentar zur Kommunalwahl in Hückeswagen

So, nun wurde also gewählt. Die Kommunalwahl 2020, die erste ihrer Art unter Corona-Bedingungen, ist Geschichte. Geändert hat sich vor allem, dass mit der Satirepartei Die Partei und der AfD zwei neue Parteien im Stadtrat vertreten sind. Dazu kommt, dass die UWG nicht mehr angetreten ist. Die Rechtspopulisten haben 5,23 Prozent – und damit zwei Ratsmandate – bekommen.

Das amtliche Endergebnis der Kommunalwahl 2020 für Hückeswagen. (Foto: www.votemanager.de)

Wir, die Bürgergruppierung Wir sind mehr im Bergischen, hat sich in den vergangenen sieben Wochen mit ebensovielen Mahnwachen stark gegen die AfD positioniert. Wir haben Lärm gemacht, waren still, haben gemalt, waren bunt, waren viele – waren mehr! – und haben Vertreter aller demokratischen Parteien mit ins Boot geholt, um gemeinsam mit bis zu 150 Menschen zu sagen: Wir wollen keine AfD in Hückeswagen!

Nun hat es die in Teilen rechtsextreme Partei doch geschafft – blieb im Ergebnis aber leicht unter dem Landesdurchschnitt von 5,4 Prozent. Sie ganz herauszuhalten, wäre ohnehin utopisch gewesen, da sie dafür unter 2,5 Prozentpunkte hätte fallen müssen. Eine schöne Vorstellung, allerdings, wie gesagt, utopisch. Schön ist allerdings doch, dass sie unter 8 Prozent geblieben ist, dem Ergebnis von Landtags- und Europawahl. Dieses Ergebnis hätte dann wohl drei Sitze für die Rechtspopulisten bedeutet.

Unser Appell geht nun an die anderen Parteien, die im Hückeswagener Stadtrat sitzen werden:
• Arbeiten Sie nicht mit der AfD zusammen!
• Grenzen Sie die Rechten konsequent aus!
• Machen Sie sich nicht von Rechten abhängig!
• Finden Sie auf andere Weise Mehrheiten, auch bei strittigen Themen!
• Normalisieren Sie nicht den Umgang mit Rechten!

Zur Einordnung des Wahlergebnisses der AfD in Hückeswagen noch ein paar Zahlen aus den Nachbarstädten sowie des Oberbergischen Kreises gesamt.

• Gummersbach: 7,09 Prozent
• Wermelskirchen: 3,53 Prozent
• Radevormwald: 6,36 Prozent
• Oberbergischer Kreis: 5,90 Prozent

Unsere Aufgabe ist damit klar: Wir werden weiterhin Gesicht zeigen gegen Rechts, werden uns weiterhin deutlich gegen die AfD und gegen Rassismus positionieren.

Denn wir sind mehr!

Siebte Mahnwache – ein würdiger Abschluss

Es war ein wirklich würdiger und gelungener Abschluss unserer Serie von sieben Mahnwachen in Hückeswagen gegen Rassismus und gegen Rechts! Am Donnerstag, 10. September, fand am Schlossplatz unsere letzte Mahnwache vor der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September, statt.

(Foto: Privat)

Die letzte Mahnwache wollte vorbereitet werden: Die schweren Bühnenelemente mussten von der Marktstraße beschafft werden, die Musikanlage vom Haus Zach. Der Schlossplatz wurde mit unseren Bannern und Teile der bemalten Tapeten von der Malaktion in den Wupperauen geschmückt. Als Anregungen und gleichzeitig als Abstandshalter. Die Mädels und Jungs vom SC Heide übernahmen wieder den Getränkeverkauf.

Und der Aufwand hatte sich gelohnt: Über 150 Menschen füllten ab 18 Uhr den Schlossplatz – so viele wie bei keine der sechs anderen Mahnwachen! Vertreter fast aller demokratischen Parteien waren auch wieder gekommen: DIE PARTEI, FaB, FDP, SPD mit zwei großen knallroten Bannern sowie DIE GRÜNEN, die in ihren grünen Shirts ebenso weithin sichtbar wie die CDU mit ihren orangenen Poloshirts waren. Der Hückeswagener Bürgermeister Dietmar Persian kam arbeitsbedingt etwas später – im Gegensatz zu seinem Herausforderer Frank Mombauer, der sich entschuldigen ließ.

Bürgermeister Dietmar Persian unterstützte die Mahnwachen der Bürgergruppierung von Anfang an. Neben ihm ist Shirley Finster aus dem Orga-Team zu sehen. (Foto: Photo Schmitz)

Das Thema der Abschlussveranstaltung war Vielfalt, dementsprechend hatten wir das Programm gestaltet: Redebeiträge und musikalische Beiträge wechselten sich in den anderthalb Stunden ab.

Die SPD war mit zwei großen Bannern mit der Aufschrift „Gemeinsam gegen Rechts“ erschienen. (Foto: Photo Schmitz)

Zum „Aufwärmen“ trommelte die Street Percussion Band Beat It aus Remscheid und Solingen. Das kam beim Publikum bestens an, sofort wurde mitgeklatscht und der Rhythmus übernommen.

Beat It aus Solingen und Remscheid sorgten für den passenden Rhythmus. (Foto: Photo Schmitz)

Unterstützt von den beiden jungen Mädchen Shaghayegh und Atena Sarvari aus Afghanistan begrüßte Gruppen-Mitglied Joachim Kutzner die Anwesenden und gab dabei einen Rückblick auf die bisherigen sechs Mahnwachen.

Shaghayegh (l.) und Atena Sarvari (m.) unterstützten Joachim Kutzner beim Rückblick auf die bisherigen sechs Mahnwachen. (Foto: Photo Schmitz)

Etwa zur ersten Mahnwache, bei der wir mit unseren Schildern einen stummen Protest zeigten, oder zur sechsten Mahnwache, als wir mit Regenschirmen ein buntes Zeichen setzten.

Die Utensilien unserer Mahnwachen. (Foto: Photo Schmitz)

Beim nächsten Musikauftritt wurde es laut. Wanderer kennen die Hofschaft Funkenhausen als eher beschaulichen Ort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Weit gefehlt: Denn dort kommen Big Stroke her, die Hückeswagener Alternative Rock Band mit Philipp Wüster (bass) und Jan Becker (git) von unserer Bürgergruppierung, dazu Philipps Bruder Daniel Zielke (git, voc) und Daniel Steiner (dr). Sie ließen sich gar nicht stoppen und spielten den vierten Song als Zugabe gleich mit.

Big Stroke rockten den Schlossplatz. (Foto: Privat)

Nachdem der Applaus abgeklungen war, wurde es still. Wir hatten uns überlegt, dass heute sechs Menschen zu Wort kommen sollten, die regelmäßig an den Mahnwachen teilgenommen hatten. Sie nahmen Stellung, warum sie zu den Mahnwachen kamen und warum ihnen das wichtig war. Zunächst sprachen Lukas Herweg und Kathi Weyer. Lukas gestand ein, dass er eher politisch „faul“ sei, aber wenn sich die AfD in der Stadt zur Wahl stellen würde, dann müsste man dagegen aufstehen.

Lukas Herweg teilte seine Beweggründe, an den Mahnwache teilzunehmen. (Foto: Photo Schmitz)

Kathi Weyer hatte die Zuhörer sofort auf ihrer Seite, mucksmäuschenstill lauschten alle Anwesenden ihren wohl gesetzten Worten. Sie war 1944 geboren, eine Überlebende des Nationalsozialismus, um danach in der DDR mit dem Kommunismus das nächste totalitäre System bewusst zu erleben. Ihr Fazit nach einer bewegenden Rede, die vielen Teilnehmern die Tränen in die Augen trieb: „Jede radikale Ideologie führt dazu, dass Menschen an Menschen schuldig werden. Darum stelle ich mich hinter diese Fahne.“ Womit sie unsere Fahne meinte. Danke, Kathi!

Bewegende Worte von Kathi Weyer. (Foto: Photo Schmitz)

In dieser emotional sehr aufgeladenen und berührten Atmosphäre schafften es die Trommler von Beat It dennoch schnell, die Stimmung zu lösen und die Anwesenden wieder zum Mitklatschen zu animieren. Bandleader Michael Krautstein bedankte sich für die Einladung zum Auftritt, den Kontakt hatte Musikschulleiter Eckhard Richelshagen hergestellt.

Die beiden nächsten Redner waren Inge Osenberg und Detlef Bauer. Inge Osenberg war es wichtig, darauf hinzuweisen, dass es nicht reicht, an unseren Aktionen teilzunehmen. Wichtiger sei die tägliche Haltung in der Familie, in der Nachbarschaft, im Berufsleben. „Nicht hinhören reicht nicht, mit unserer Meinung dagegen halten ist die richtige Antwort. Lasst uns weiter unbequem sein!“

Inge Osenberg forderte Haltung im Alltag und jenseits der Mahnwachen. (Foto: Photo Schmitz)

Detlef Bauer, Vorsitzender des Kultur-Haus Zach, wollte keinesfalls einen Rückschritt in „dunkle, angsterfüllte Zeiten“ und schloss seine Rede mit den Worten ab „Um diese Errungenschaften der letzten 75 Jahre zu erhalten und weiter für die Zukunft unserer Kinder auszubauen, dafür stehe ich hier.“

Detlef Bauer plädierte für den Erhalt der Errungenschaften der vergangenen 75 Jahre. (Foto: Photo Schmitz)

Mit Sängerin Kati Majorek aus Wuppertal und den Radevormwalder Musikschulleiter Michael Borner an der Gitarre kam dann ein gänzlich anderer Musikstil auf die Bühne: jazzig-funky verspielt und sehr variantenreich an Instrument wie Stimme – so manchem im Publikum waren die zwei gespielten Stücke fast zu wenig.

Michael Borner an der Gitarre und Kati Majorek am Gesang. (Foto: Photo Schmitz)

Dr. Rainer Hartmann vom Freundeskreis der Stadtbibliothek begann die letzte Rederunde und machte deutlich, wie die AfD einzuschätzen ist: als undemokratische Partei, für die der Nationalsozialismus nur ein Vogelschiss in der Geschichte ist.

Dr. Rainer Hartmann bei seiner Rede. (Foto: Photo Schmitz)

Den Abschluss der Redebeiträge setzte Joachim Kutzner, der in der Jugend Hitlers „Mein Kampf“ gelesen hatte, um festzustellen, ob man hätte ahnen können, was dieser Verbrecher an der Menschheit plante, der den Zivildienst verweigerte und sich schwor, alles in seiner Macht stehende dagegen zu tun, damit dieser unselige Zeit sich nie wieder in Deutschland wiederholen würde. Denn, so zitierte er Bertolt Brecht: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“.

Der letzte Redner des Abends, Joachim Kutzner. (Foto: Photo Schmitz)

Für den letzten Musikbeitrag des Abends kam der Hückeswagener Rapper KeGe, alias Kevin Gedert, auf die Bühne. Viele kennen ihn als Friseur und Barbier in der Islandstraße. Vom Ablauf der Veranstaltung beeindruckt, änderte Kevin spontan sein Programm, zitierte aus seinem lyrischen Werk und begründete, warum er einem jungen Afghanen in seinem Shop einen Ausbildungsplatz gegeben hat. Weil Geflüchtete wie er eine Chance bekommen müssten, in ihrer neuen Heimat anzukommen. Und wir Deutsche eine Chance, ihre andere Kultur kennenzulernen.

Kraftvolle Raps und Worte von Kevin Gedert. (Foto: Photo Schmitz)

Shirley Finster bedankte sich im Namen der Bürgergruppierung zum Abschluss der siebten Mahnwache bei den vielen Helfern, die uns unterstützten:
• der Polizei und dem Ordnungsamt für die immer problemlose Begleitung unserer Mahnwachen,
• Hr. Schlamm, dem Hausmeister des Schloses,
• den Politikerinnen und Politikern der demokratischen Parteien in Hückeswagen,
• der Diakonie und Irmgard Hannoschöck, die uns die Bühnenelemente liehen,
• dem Haus Zach für die Musikanlage,
• dem Team des SC Heide, die zweimal den Getränkeverkauf auf dem Schlossplatz organisierten und uns die Einnahmen spendeten
• und last not least „unserem“ Fotografen Hans Dieter Schmitz, der jede unserer Mahnwachen mit gleich zwei Kameras im Bild festhielt.

Shirley Finster bedankte sich bei allen Helfern und Beteiligten. (Foto: Photo Schmitz)

Im Anschluss ging der Hut für die Künstler herum. Den Abschluss bildete ein dringender Appell an alle Anwesenden, am Sonntag, 13. September, zur Kommunalwahl zu gehen. Jede Stimme für die demokratischen Parteien schwächt die antidemokratischen Kräfte, die sich in unserer Stadt in Form der sogenannten Alternative für Deutschland, die in Wahrheit keine Alternative sondern eine Schande ist, breitmachen möchte.

Wir können das verhindern. Wenn wir am Sonntag das Kreuz auf dem Wahlschein an der richtigen Stelle machen. Die Auswahl ist groß. Niemand muss die AfD wählen.

Hier noch einige weitere Impressionen der siebten Mahnwache

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Wir wünschen uns sehr, dass unsere Aktionen von Erfolg gezeitigt sind. Dass wir die AfD in Hückeswagen klein halten können! Wir wollen keinen Rassismus, keine Ausländerfeindlichkeit, keine Frauenfeindlichkeit, keine Homophobie in unserer Stadt – wir wollen keine AfD in Hückeswagen!

Denn wir sind mehr!

Einladung zur siebten Mahnwache

Sieben Wochen, sieben Mahnwachen – unsere Reihe neigt sich dem Ende zu, die Kommunalwahl steht an. Vorher, am Donnerstag, 10. September, wollen wir es noch einmal wissen und ein lautes, buntes und lustiges Zeichen gegen Rechts, gegen die AfD, gegen Rassismus und gegen den Einzug der Rechten in unseren Stadtrat setzen. Verbunden mit einem Wahlaufruf, der dringlicher nicht sein könnte. Denn jede nicht abgegebene Stimme für eine der demokratischen Parteien ist automatische eine Stimme für die Rechten. Deren Anhänger gehen wählen, da kann man sich sicher sein.

Wir sind mehr – auch bei der Kommunalwahl am 13. September. (Foto: Wir sind mehr im Bergischen)

Also: Am Sonntag, 13. September, muss der Weg in die Wahlkabine führen! Für Demokratie, für Miteinander, für Toleranz!

Vorher aber laden wir ganz herzlich zu unserer siebten Mahnwache ein. Sie findet wieder am Schlossplatz statt, Beginn ist 18 Uhr. Und wir haben uns ein besonderes Programm ausgedacht. Zwar darf man wegen der Corona-Hygieneschutzmaßnahmen nicht mitsingen, aber Klatschen ist auf jeden Fall erlaubt. Wir haben vier Musikgruppen zur Teilnahme gewinnen können, die jeweils etwa eine Viertelstunde für musikalisches Programm sorgen werden:

  • BEAT IT – Street Percussion aus Remscheid/Solingen
  • KEVIN GEDERT – Rap aus Hückeswagen
  • BIG STROKE – Alternative Rock aus Funkenhausen
  • KATI MAJOREK & MICHAEL BORNER – Gesang und Gitarre aus Radevormwald

Zudem nehmen wir die Abschlussveranstaltung unserer Mahnwachen zum Anlass, auf die vergangenen Wochen zurückzublicken, die alle das Thema „Kein Platz für Rassismus. Wir wollen die AfD nicht in Hückeswagen!“ auf andere Weise behandelten. Sechs Bürgerinnen und Bürger, die an unseren Veranstaltungen regelmäßig teilnahmen, werden ihre eigene Sicht auf die Aktionen und warum sie mitmach(t)en vortragen.

Unser Fotograf Hans-Dieter Schmitz steht wieder für unsere Online-Fotoaktion „Gesicht zeigen gegen Rechts“ zur Verfügung. Klappstühle können gerne mitgebracht werden, um es bequemer zu haben. Einige Bierzeltbänke werden aufgestellt. Der SC Heide unterstützt uns wieder tatkräftig mit seinem mobilen Getränkeshop. Es gibt, wie bereits bei der vierten Mahnwache alkoholfreie Getränke zu kleinen Preisen.

Wann: Donnerstag, 10. September, 18 bis 19.15 Uhr
Wo: Treffpunkt ist am Schlossplatz in Hückeswagen.
Was: Neben diversen musikalischen Beiträgen wird es ein paar Worte von Teilnehmern aller sieben Mahnwachen geben. Dazu kümmert sich der SC Heide um den Getränkeausschank. Es stehen einige Bierbänke bereit, Klappstühle können gerne mitgebracht werden.
Wer: Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sagen Sie gerne Ihren Freunden und Verwandten Bescheid und nehmen Sie teil. 
Wichtig: Natürlich wird auch dieses Mal auf die Einhaltung und die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen. Bitte halten Sie sich daran – im eigenen Interesse, aber auch im Interesse Ihrer Mitmenschen!

Seien Sie mit dabei! Denn: Wir sind mehr!

Sechste Mahnwache unter dem Motto „Oberberg und Hückeswagen sind bunt, nicht braun!“

Es war ein wenig, als hätten wir das Wetter bestellt gehabt. Bei der fünften Mahnwache am Donnerstag, 27. August, waren wir auf trockene Witterung angewiesen, weil wir in den Wupperauen auf Tapeten malen wollten. Das hat auch ganz genauso geklappt. Und bei der sechsten und vorletzten Mahnwache am Donnerstag, 3. September, regnete es den ganzen Tag – wir wollten mit Hilfe von Regenschirmen zeigen, wie bunt unsere schöne Stadt ist. Und zwar mussten wir nicht bei strömendem Regen durch die Stadt zum Schloss ziehen, aber dennoch war die Witterung nicht die beste. Entsprechend waren wir mit rund 60 Teilnehmern dann auch nicht ganz so gut besetzt wie bei den vorherigen Malen.

Joachim Kutzner bei der Anmoderation zur sechsten Mahnwache. (Foto: Photo Schmitz)

Aber diejenigen, die gekommen waren, hatten sichtlich wieder Lust dazu, zu zeigen, dass Hückeswagen bunt ist und keine Lust auf Rassismus, Rechts und die AfD hat. Wir versammelten uns auf dem Bahnhofsplatz, von wo es dann, mit Ratschen, Pfeifen und Bannern ausgerüstet, über die Islandstraße und die Marktstraße hoch zum Schlossplatz ging.

Wieder mit der kompetenten und freundlichen Begleitung durch Polizei und Ordnungsamt machten wir uns auf den Weg zum Schloss. Schon beim Demonstrationszug waren wir bunt und laut. (Foto: Photo Schmitz)

Oben angekommen wollten wir uns dann eigentlich mit weit über 130 Teilnehmern auf dem Schlossplatz verteilen, um mit aufgespannten, bunten Regenschirmen von Hans-Dieter Schmitz aus dem Obergeschoss des Schlosses heraus fotografiert zu werden. Leider waren es dann eben nur die rund 60, aber auch so boten wir einen tollen Anblick.

Wir waren zwar nicht so viele wie bei den bisherigen Mahnwachen, aber ein toller Anblick waren die bunten Regenschirme auf dem Schlossplatz auf jeden Fall. (Foto: Photo Schmitz)

Abgesehen davon – der Symbolwert von vielen bunten Regenschirmen ist unübertrefflich!

Und jetzt auch unverfremdet – Blick aus dem Obergeschoss des Schlosses. (Foto: Photo Schmitz)

Vielen Dank an alle, die dem Regen getrotzt haben und gegen Rechts, Nazis und Faschismus aufgestanden sind!

Hier noch einige Impressionen unserer sechsten Mahnwache

(Fotos: Photo Schmitz/Privat)

Wir sehen uns am Donnerstag, 10. September, bei der letzten Veranstaltung unserer Mahnwachen vor der Kommunalwahl.

Denn: Wir sind mehr!

Einladung zur sechsten Mahnwache

Die sechste Mahnwache unserer Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ findet am kommenden Donnerstag, 3. September, wie gewohnt ab 18 Uhr unter dem Motto „Oberberg und Hückeswagen sind bunt, nicht braun!“ statt.

Treffpunkt ist wieder der Bahnhofplatz.

Das Thema „bunt“ wollen wir diesmal auf neue Art und Weise kreativ umsetzen. Alle Teilnehmer sollen einen bunten Schirm mitbringen – möglichst nicht schwarz, keinesfalls braun. Wir werden einige Schirme vor Ort zum Ausleihen haben. Auch Trillerpfeifen und Ratschen sind willkommen, denn wir wollen auch wieder laut werden.

Wer sie bereits hat, kann natürlich auch die Fahne der Bürgergruppierung mitbringen. Es gibt sie übrigens weiterhin bei uns am Stand vor der Veranstaltung für 9,50 € zu kaufen.

Unsere Fahne im Format 100×60 cm soll an vielen Fenstern in Hückeswagen und Oberberg hängen. Unterstützt uns bitte und kauft sie am Donnerstag. (Foto: privat)

Nachdem wir uns am Bahnhofsplatz versammelt haben, ziehen wir über die Bahnhofstraße, den Etapler Platz, die Islandstraße und die Bongardstraße zum Schloss hoch. Dort spannen wir unsere Schirme auf, um das Veranstaltungsmotto auf dem Schlossplatz zu präsentieren:

OBERBERG UND HÜCKESWAGEN SIND BUNT UND LAUT, NICHT BRAUN!

Unser Fotograf Hans-Dieter Schmitz wird das bunte Bild im Anschluss von ganz oben aus dem Schloss heraus festhalten. Danach steht er wieder einige Minuten für unsere Online-Fotoaktion „Gesicht zeigen gegen Rechts“ zur Verfügung.

Mitglieder von „Wir sind mehr im Bergischen“ zeigen Gesicht gegen Rechts. (Foto: Hans-Dieter Schmitz)

Im Anschluss an ein hoffentlich knallbuntes Regenschirm-Foto geht es dann den Schlossberg runter in die Stadt, über den Zebrastreifen an der Bachstraße und am Skateplatz vorbei zurück zum Bahnhofplatz.

Wann: Donnerstag, 3. September, 18 Uhr
Wo: Treffpunkt ist am Bahnhofsplatz in Hückeswagen.
Was: Wir werden in einem bunten und lauten Zug zum Schloss hochgehen, wo wir dann mit vielen aufgespannten und bunten Regenschirmen zeigen möchten, dass Hückeswagen bunt und vielfältig ist. Im Anschluss daran geht es wieder zum Bahnhofsplatz zurück.
Wer: Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sagen Sie gerne Ihren Freunden und Verwandten Bescheid und nehmen Sie teil. Bitte denken Sie an Regenschirme – nach Möglichkeit sollen sie bunt sein, nicht schwarz und besonders nicht braun.
Wichtig: Natürlich wird auch dieses Mal auf die Einhaltung und die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen. Bitte halten Sie sich daran – im eigenen Interesse, aber auch im Interesse Ihrer Mitmenschen!

Seien Sie mit dabei! Denn: Wir sind mehr!

Fünfte Mahnwache in den Wupperauen

Kreative Malaktion und Rote Karte für die AfD

Auch die fünfte Mahnwache der Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ am Donnerstag, 27. August, fand einmal mehr bei schönstem Sonnenwetter statt! Treffpunkt war wieder der Bahnhofsplatz, wo sich zum Beginn unserer kreativen Mahnwache viele Menschen versammelten.

Treffpunkt war am Bahnhofsplatz, wo auch schon die ersten Banner und Fahnen gehisst wurden. (Foto: Privat)

Trotzdem war nicht alles so wie bei den vier vorherigen Veranstaltungen. Denn die AfD hatte „rein zufällig“ zum gleichen Zeitpunkt einen Wahlkampfstand am Wilhelmsplatz aufgebaut, was sich schnell herumgesprochen hatte. Aus diesem Grund war diesmal auch mehr Polizei vor Ort.

Auf dem Weg zu den Wupperauen mit Mundschutz und Bannern. (Foto: Privat)

Rote Karte für die AfD!

Davon ließen wir uns aber nicht einschüchtern. Diese fünfte Mahnwache sollte eine kreative Veranstaltung werden. Deshalb ging zunächst der Protestzug durch die Bahnhofstraße zum Etapler Platz und zum Ziel in den Wupperauen.

Der AfD wurde von den Teilnehmern beim Vorbeigehen am Wilhelmplatz die rote Karte in Form von DIN A4-Pappkartons gezeigt – als konsequente Fortsetzung der gleichen Protestaktion am Vortag bei der Parteien-Podiumsdiskussion im Forum.

Rote Karte für die AfD! Ziviler Widerstand gegen Rechts. (Foto: Privat)

In den Wupperauen hatten bereits Mitglieder unserer Bürgergruppierung alles gut vorbereitet. Lange und extrabreite Tapetenbahnen lagen ausgerollt auf dem Asphalt. Für alle, die ihre Malutensilien nicht dabei hatten, wurden Buntstifte, Filzstifte, Wachsmalkreide, Farbe und Pinsel zur Verfügung gestellt. Und dann ging es auch schon los. Ziel dieser Mahnwache war es, möglichst viele aussagekräftige Bilder auf die Tapeten zu malen, es konnten auch Texte geschrieben werden. Der Kreativität der großen und kleinen Künstler war dabei keine Grenze gesetzt.

Lange Reihen Tapeten warteten in den Wupperauen darauf, bemalt und beschrieben zu werden. (Foto: Photo Schmitz)
Eindeutige Botschaft des RSV 1909: „Gegen jeden Rassismus!“ (Foto: Photo Schmitz)

Wieder waren um die 100 Teilnehmer mit dabei. Besonders schön war dieses Mal, dass auch viele Großeltern, Eltern mit ihren Kindern sowie zahlreiche Jugendliche den Weg zu unserer Mahnwache gefunden hatten. Und alle hatten sich offensichtlich Gedanken darüber gemacht, was sie auf „ihrem“ Stück Tapete verewigen konnten.

Groß und Klein waren gekommen, um kreativ gegen Rechts und gegen Rassismus zu werden. (Foto: Photo Schmitz)
Der Kreativität der jungen Teilnehmer an der fünften Mahnwache war keine Grenzen gesetzt. (Foto: Irmgard Hannoschöck)

Ebenfalls wieder vertreten waren viele Mitglieder der demokratischen Parteien und Bürgergruppierungen sowie viele engagierte Hückeswagenerinnen und Hückeswagener. Aber nicht nur aus unserer Schloss-Stadt kamen die Bürgerinnen und Bürger. Denn auch aus den Nachbarstädten Radevormwald, Wipperfürth waren wieder Teilnehmer in die Schloss-Stadt gekommen, um mit uns gemeinsam gegen Rechts kreativ zu werden.

Vielen Dank dafür – wir sind mehr!

Viele junge Menschen zeigten der AfD die rote Karte und waren kreativ dabei. (Foto: Privat)

Ein Wort noch zum Material. Das wurde uns nämlich kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den großzügigen Material-Spendern:

Schreibwaren Cannoletta /Hückeswagen
Hagebaumarkt Blechmann /Wipperfürth
A.S. Création Tapeten AG /Gummersbach

Vielen Dank an dann die Spender! (Foto: Shirley Finster)

Die Online-Galerie zur 5. Mahnwache:

Die rote Karte für die AfD!

Podiumsdiskussion mit Parteien und Wählergemeinschaft im Forum Montanusschule

Vor einer Woche fand im Forum der Montanusschule eine Veranstaltung der Hückeswagener Kolpingsfamilie mit den beiden Bürgermeisterkandidaten, Dietmar Persian und Frank Mombauer, statt. Nun, am Mittwoch, 26. August,. lud die Kolpingsfamilie erneut ins Forum ein: Diesmal zu einer Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl am 13. September. Anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter der Parteien DIE GRÜNEN (Shirley Finster), SPD (Jürgen Becker), CDU (Christian Schütte), FDP (Jörg von Polheim), DIE PARTEI (Nicklas Alsdorf), AfD (Markus Lietza) und der Wählergemeinschaft FAB (Brigitte Thiel). Die Moderation übernahm wieder die aus TV-Sendungen erfahrene freie Journalistin Corinna Schlechtriem aus Wuppertal. Wegen der Coronaregeln „füllten“ nur etwa 100 Interessierte Bürgerinnen & Bürger das Forum. Von der Bürgergruppierung waren neben Shirley Finster auf dem Podium noch Britta Bognanni, Petra Steffen-Küthe, Laura und Philipp Wüster, Wolfgang Weitzdörfer und Joe Kutzner anwesend.

Das Podium (v. r.): DIE PARTEI, DIE GRÜNEN, FDP, CDU, Moderatorin, SPD, FAB, AfD.. (Foto: Joe Kutzner)

Die AfD ist nicht erwünscht in Hückeswagen!

Gleich am Anfang erklärte Christian Schütte (CDU), dass die AfD in Hückeswagen nicht erwünscht sei und erhielt dafür lauten Beifall des Publikums. Als Markus Lietza (AfD) zum ersten Statement ausholte, wurden ihm, gut verteilt über den Saal, viele rote Karten entgegengestreckt: Eine Initiative der Bürgergruppierung Wir sind mehr im Bergischen.
Der Hintergrund: Auf einem aktuellen Wahlplakat der rechten Partei ist eine leicht bekleidete, junge Frau mit dem Slogan „den Linken die rote Karte zeigen“ abgebildet.

Warum nicht den Spieß umzukehren und an diesem Abend der AfD bei jedem Wortbeitrag die rote Karte zeigen? Wir wollen keinen Rassismus, keine Homophobie, keine Frauenfeindlichkeit, keine Ausländerfeindlichkeit in Hückeswagen! DIE GRÜNEN, die SPD und DIE PARTEI hatten sich dem stillen Protest angeschlossen, sodass die Aktion Wirkung zeigte. Die anwesenden Mitglieder von DIE PARTEI setzten dabei sogar rote Pappnasen auf, weil sie Markus Lietza „im Internet (Facebook …) so lustig finden“, wie Vertreter der Partei sagten.

Rote Karte und Pappnasen wurden der AfD bei deren Wortbeiträgen gezeigt. (Foto: Joe Kutzner)

Wolf im Schafspelz entlarvt sich

Sehr lebendig wurde es, als Joe Kutzner aus dem Publikum an Markus Lietza Fragen zur Haltung der AfD Hückeswagen zu der der Flüchtlingspolitik der Stadt stellte. Der AfD-Mann entlarvte sich dabei als Wolf im Schafspelz, indem er die Flüchtlingspolitik der Stadt lobte, aber keine Antwort zu der Frage nach der Flüchtlingspolitik der AfD beim möglichen Einzug in den Stadtrat gab. Was von Shirley Finster sehr leidenschaftlich und deutlich herausgestellt wurde.

Shirley Finster (DIE GRÜNEN), Jörg von Polheim (FDP), Christian Schütte (CDU). (Foto Joe Kutzner)

Auch dies war ein guter Tag für die Demokratie in Hückeswagen!