Siebte Mahnwache – ein würdiger Abschluss

Es war ein wirklich würdiger und gelungener Abschluss unserer Serie von sieben Mahnwachen in Hückeswagen gegen Rassismus und gegen Rechts! Am Donnerstag, 10. September, fand am Schlossplatz unsere letzte Mahnwache vor der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September, statt.

(Foto: Privat)

Die letzte Mahnwache wollte vorbereitet werden: Die schweren Bühnenelemente mussten von der Marktstraße beschafft werden, die Musikanlage vom Haus Zach. Der Schlossplatz wurde mit unseren Bannern und Teile der bemalten Tapeten von der Malaktion in den Wupperauen geschmückt. Als Anregungen und gleichzeitig als Abstandshalter. Die Mädels und Jungs vom SC Heide übernahmen wieder den Getränkeverkauf.

Und der Aufwand hatte sich gelohnt: Über 150 Menschen füllten ab 18 Uhr den Schlossplatz – so viele wie bei keine der sechs anderen Mahnwachen! Vertreter fast aller demokratischen Parteien waren auch wieder gekommen: DIE PARTEI, FaB, FDP, SPD mit zwei großen knallroten Bannern sowie DIE GRÜNEN, die in ihren grünen Shirts ebenso weithin sichtbar wie die CDU mit ihren orangenen Poloshirts waren. Der Hückeswagener Bürgermeister Dietmar Persian kam arbeitsbedingt etwas später – im Gegensatz zu seinem Herausforderer Frank Mombauer, der sich entschuldigen ließ.

Bürgermeister Dietmar Persian unterstützte die Mahnwachen der Bürgergruppierung von Anfang an. Neben ihm ist Shirley Finster aus dem Orga-Team zu sehen. (Foto: Photo Schmitz)

Das Thema der Abschlussveranstaltung war Vielfalt, dementsprechend hatten wir das Programm gestaltet: Redebeiträge und musikalische Beiträge wechselten sich in den anderthalb Stunden ab.

Die SPD war mit zwei großen Bannern mit der Aufschrift „Gemeinsam gegen Rechts“ erschienen. (Foto: Photo Schmitz)

Zum „Aufwärmen“ trommelte die Street Percussion Band Beat It aus Remscheid und Solingen. Das kam beim Publikum bestens an, sofort wurde mitgeklatscht und der Rhythmus übernommen.

Beat It aus Solingen und Remscheid sorgten für den passenden Rhythmus. (Foto: Photo Schmitz)

Unterstützt von den beiden jungen Mädchen Shaghayegh und Atena Sarvari aus Afghanistan begrüßte Gruppen-Mitglied Joachim Kutzner die Anwesenden und gab dabei einen Rückblick auf die bisherigen sechs Mahnwachen.

Shaghayegh (l.) und Atena Sarvari (m.) unterstützten Joachim Kutzner beim Rückblick auf die bisherigen sechs Mahnwachen. (Foto: Photo Schmitz)

Etwa zur ersten Mahnwache, bei der wir mit unseren Schildern einen stummen Protest zeigten, oder zur sechsten Mahnwache, als wir mit Regenschirmen ein buntes Zeichen setzten.

Die Utensilien unserer Mahnwachen. (Foto: Photo Schmitz)

Beim nächsten Musikauftritt wurde es laut. Wanderer kennen die Hofschaft Funkenhausen als eher beschaulichen Ort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Weit gefehlt: Denn dort kommen Big Stroke her, die Hückeswagener Alternative Rock Band mit Philipp Wüster (bass) und Jan Becker (git) von unserer Bürgergruppierung, dazu Philipps Bruder Daniel Zielke (git, voc) und Daniel Steiner (dr). Sie ließen sich gar nicht stoppen und spielten den vierten Song als Zugabe gleich mit.

Big Stroke rockten den Schlossplatz. (Foto: Privat)

Nachdem der Applaus abgeklungen war, wurde es still. Wir hatten uns überlegt, dass heute sechs Menschen zu Wort kommen sollten, die regelmäßig an den Mahnwachen teilgenommen hatten. Sie nahmen Stellung, warum sie zu den Mahnwachen kamen und warum ihnen das wichtig war. Zunächst sprachen Lukas Herweg und Kathi Weyer. Lukas gestand ein, dass er eher politisch „faul“ sei, aber wenn sich die AfD in der Stadt zur Wahl stellen würde, dann müsste man dagegen aufstehen.

Lukas Herweg teilte seine Beweggründe, an den Mahnwache teilzunehmen. (Foto: Photo Schmitz)

Kathi Weyer hatte die Zuhörer sofort auf ihrer Seite, mucksmäuschenstill lauschten alle Anwesenden ihren wohl gesetzten Worten. Sie war 1944 geboren, eine Überlebende des Nationalsozialismus, um danach in der DDR mit dem Kommunismus das nächste totalitäre System bewusst zu erleben. Ihr Fazit nach einer bewegenden Rede, die vielen Teilnehmern die Tränen in die Augen trieb: „Jede radikale Ideologie führt dazu, dass Menschen an Menschen schuldig werden. Darum stelle ich mich hinter diese Fahne.“ Womit sie unsere Fahne meinte. Danke, Kathi!

Bewegende Worte von Kathi Weyer. (Foto: Photo Schmitz)

In dieser emotional sehr aufgeladenen und berührten Atmosphäre schafften es die Trommler von Beat It dennoch schnell, die Stimmung zu lösen und die Anwesenden wieder zum Mitklatschen zu animieren. Bandleader Michael Krautstein bedankte sich für die Einladung zum Auftritt, den Kontakt hatte Musikschulleiter Eckhard Richelshagen hergestellt.

Die beiden nächsten Redner waren Inge Osenberg und Detlef Bauer. Inge Osenberg war es wichtig, darauf hinzuweisen, dass es nicht reicht, an unseren Aktionen teilzunehmen. Wichtiger sei die tägliche Haltung in der Familie, in der Nachbarschaft, im Berufsleben. „Nicht hinhören reicht nicht, mit unserer Meinung dagegen halten ist die richtige Antwort. Lasst uns weiter unbequem sein!“

Inge Osenberg forderte Haltung im Alltag und jenseits der Mahnwachen. (Foto: Photo Schmitz)

Detlef Bauer, Vorsitzender des Kultur-Haus Zach, wollte keinesfalls einen Rückschritt in „dunkle, angsterfüllte Zeiten“ und schloss seine Rede mit den Worten ab „Um diese Errungenschaften der letzten 75 Jahre zu erhalten und weiter für die Zukunft unserer Kinder auszubauen, dafür stehe ich hier.“

Detlef Bauer plädierte für den Erhalt der Errungenschaften der vergangenen 75 Jahre. (Foto: Photo Schmitz)

Mit Sängerin Kati Majorek aus Wuppertal und den Radevormwalder Musikschulleiter Michael Borner an der Gitarre kam dann ein gänzlich anderer Musikstil auf die Bühne: jazzig-funky verspielt und sehr variantenreich an Instrument wie Stimme – so manchem im Publikum waren die zwei gespielten Stücke fast zu wenig.

Michael Borner an der Gitarre und Kati Majorek am Gesang. (Foto: Photo Schmitz)

Dr. Rainer Hartmann vom Freundeskreis der Stadtbibliothek begann die letzte Rederunde und machte deutlich, wie die AfD einzuschätzen ist: als undemokratische Partei, für die der Nationalsozialismus nur ein Vogelschiss in der Geschichte ist.

Dr. Rainer Hartmann bei seiner Rede. (Foto: Photo Schmitz)

Den Abschluss der Redebeiträge setzte Joachim Kutzner, der in der Jugend Hitlers „Mein Kampf“ gelesen hatte, um festzustellen, ob man hätte ahnen können, was dieser Verbrecher an der Menschheit plante, der den Zivildienst verweigerte und sich schwor, alles in seiner Macht stehende dagegen zu tun, damit dieser unselige Zeit sich nie wieder in Deutschland wiederholen würde. Denn, so zitierte er Bertolt Brecht: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“.

Der letzte Redner des Abends, Joachim Kutzner. (Foto: Photo Schmitz)

Für den letzten Musikbeitrag des Abends kam der Hückeswagener Rapper KeGe, alias Kevin Gedert, auf die Bühne. Viele kennen ihn als Friseur und Barbier in der Islandstraße. Vom Ablauf der Veranstaltung beeindruckt, änderte Kevin spontan sein Programm, zitierte aus seinem lyrischen Werk und begründete, warum er einem jungen Afghanen in seinem Shop einen Ausbildungsplatz gegeben hat. Weil Geflüchtete wie er eine Chance bekommen müssten, in ihrer neuen Heimat anzukommen. Und wir Deutsche eine Chance, ihre andere Kultur kennenzulernen.

Kraftvolle Raps und Worte von Kevin Gedert. (Foto: Photo Schmitz)

Shirley Finster bedankte sich im Namen der Bürgergruppierung zum Abschluss der siebten Mahnwache bei den vielen Helfern, die uns unterstützten:
• der Polizei und dem Ordnungsamt für die immer problemlose Begleitung unserer Mahnwachen,
• Hr. Schlamm, dem Hausmeister des Schloses,
• den Politikerinnen und Politikern der demokratischen Parteien in Hückeswagen,
• der Diakonie und Irmgard Hannoschöck, die uns die Bühnenelemente liehen,
• dem Haus Zach für die Musikanlage,
• dem Team des SC Heide, die zweimal den Getränkeverkauf auf dem Schlossplatz organisierten und uns die Einnahmen spendeten
• und last not least „unserem“ Fotografen Hans Dieter Schmitz, der jede unserer Mahnwachen mit gleich zwei Kameras im Bild festhielt.

Shirley Finster bedankte sich bei allen Helfern und Beteiligten. (Foto: Photo Schmitz)

Im Anschluss ging der Hut für die Künstler herum. Den Abschluss bildete ein dringender Appell an alle Anwesenden, am Sonntag, 13. September, zur Kommunalwahl zu gehen. Jede Stimme für die demokratischen Parteien schwächt die antidemokratischen Kräfte, die sich in unserer Stadt in Form der sogenannten Alternative für Deutschland, die in Wahrheit keine Alternative sondern eine Schande ist, breitmachen möchte.

Wir können das verhindern. Wenn wir am Sonntag das Kreuz auf dem Wahlschein an der richtigen Stelle machen. Die Auswahl ist groß. Niemand muss die AfD wählen.

Hier noch einige weitere Impressionen der siebten Mahnwache

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Wir wünschen uns sehr, dass unsere Aktionen von Erfolg gezeitigt sind. Dass wir die AfD in Hückeswagen klein halten können! Wir wollen keinen Rassismus, keine Ausländerfeindlichkeit, keine Frauenfeindlichkeit, keine Homophobie in unserer Stadt – wir wollen keine AfD in Hückeswagen!

Denn wir sind mehr!

Einladung zur siebten Mahnwache

Sieben Wochen, sieben Mahnwachen – unsere Reihe neigt sich dem Ende zu, die Kommunalwahl steht an. Vorher, am Donnerstag, 10. September, wollen wir es noch einmal wissen und ein lautes, buntes und lustiges Zeichen gegen Rechts, gegen die AfD, gegen Rassismus und gegen den Einzug der Rechten in unseren Stadtrat setzen. Verbunden mit einem Wahlaufruf, der dringlicher nicht sein könnte. Denn jede nicht abgegebene Stimme für eine der demokratischen Parteien ist automatische eine Stimme für die Rechten. Deren Anhänger gehen wählen, da kann man sich sicher sein.

Wir sind mehr – auch bei der Kommunalwahl am 13. September. (Foto: Wir sind mehr im Bergischen)

Also: Am Sonntag, 13. September, muss der Weg in die Wahlkabine führen! Für Demokratie, für Miteinander, für Toleranz!

Vorher aber laden wir ganz herzlich zu unserer siebten Mahnwache ein. Sie findet wieder am Schlossplatz statt, Beginn ist 18 Uhr. Und wir haben uns ein besonderes Programm ausgedacht. Zwar darf man wegen der Corona-Hygieneschutzmaßnahmen nicht mitsingen, aber Klatschen ist auf jeden Fall erlaubt. Wir haben vier Musikgruppen zur Teilnahme gewinnen können, die jeweils etwa eine Viertelstunde für musikalisches Programm sorgen werden:

  • BEAT IT – Street Percussion aus Remscheid/Solingen
  • KEVIN GEDERT – Rap aus Hückeswagen
  • BIG STROKE – Alternative Rock aus Funkenhausen
  • KATI MAJOREK & MICHAEL BORNER – Gesang und Gitarre aus Radevormwald

Zudem nehmen wir die Abschlussveranstaltung unserer Mahnwachen zum Anlass, auf die vergangenen Wochen zurückzublicken, die alle das Thema „Kein Platz für Rassismus. Wir wollen die AfD nicht in Hückeswagen!“ auf andere Weise behandelten. Sechs Bürgerinnen und Bürger, die an unseren Veranstaltungen regelmäßig teilnahmen, werden ihre eigene Sicht auf die Aktionen und warum sie mitmach(t)en vortragen.

Unser Fotograf Hans-Dieter Schmitz steht wieder für unsere Online-Fotoaktion „Gesicht zeigen gegen Rechts“ zur Verfügung. Klappstühle können gerne mitgebracht werden, um es bequemer zu haben. Einige Bierzeltbänke werden aufgestellt. Der SC Heide unterstützt uns wieder tatkräftig mit seinem mobilen Getränkeshop. Es gibt, wie bereits bei der vierten Mahnwache alkoholfreie Getränke zu kleinen Preisen.

Wann: Donnerstag, 10. September, 18 bis 19.15 Uhr
Wo: Treffpunkt ist am Schlossplatz in Hückeswagen.
Was: Neben diversen musikalischen Beiträgen wird es ein paar Worte von Teilnehmern aller sieben Mahnwachen geben. Dazu kümmert sich der SC Heide um den Getränkeausschank. Es stehen einige Bierbänke bereit, Klappstühle können gerne mitgebracht werden.
Wer: Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sagen Sie gerne Ihren Freunden und Verwandten Bescheid und nehmen Sie teil. 
Wichtig: Natürlich wird auch dieses Mal auf die Einhaltung und die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen. Bitte halten Sie sich daran – im eigenen Interesse, aber auch im Interesse Ihrer Mitmenschen!

Seien Sie mit dabei! Denn: Wir sind mehr!

Sechste Mahnwache unter dem Motto „Oberberg und Hückeswagen sind bunt, nicht braun!“

Es war ein wenig, als hätten wir das Wetter bestellt gehabt. Bei der fünften Mahnwache am Donnerstag, 27. August, waren wir auf trockene Witterung angewiesen, weil wir in den Wupperauen auf Tapeten malen wollten. Das hat auch ganz genauso geklappt. Und bei der sechsten und vorletzten Mahnwache am Donnerstag, 3. September, regnete es den ganzen Tag – wir wollten mit Hilfe von Regenschirmen zeigen, wie bunt unsere schöne Stadt ist. Und zwar mussten wir nicht bei strömendem Regen durch die Stadt zum Schloss ziehen, aber dennoch war die Witterung nicht die beste. Entsprechend waren wir mit rund 60 Teilnehmern dann auch nicht ganz so gut besetzt wie bei den vorherigen Malen.

Joachim Kutzner bei der Anmoderation zur sechsten Mahnwache. (Foto: Photo Schmitz)

Aber diejenigen, die gekommen waren, hatten sichtlich wieder Lust dazu, zu zeigen, dass Hückeswagen bunt ist und keine Lust auf Rassismus, Rechts und die AfD hat. Wir versammelten uns auf dem Bahnhofsplatz, von wo es dann, mit Ratschen, Pfeifen und Bannern ausgerüstet, über die Islandstraße und die Marktstraße hoch zum Schlossplatz ging.

Wieder mit der kompetenten und freundlichen Begleitung durch Polizei und Ordnungsamt machten wir uns auf den Weg zum Schloss. Schon beim Demonstrationszug waren wir bunt und laut. (Foto: Photo Schmitz)

Oben angekommen wollten wir uns dann eigentlich mit weit über 130 Teilnehmern auf dem Schlossplatz verteilen, um mit aufgespannten, bunten Regenschirmen von Hans-Dieter Schmitz aus dem Obergeschoss des Schlosses heraus fotografiert zu werden. Leider waren es dann eben nur die rund 60, aber auch so boten wir einen tollen Anblick.

Wir waren zwar nicht so viele wie bei den bisherigen Mahnwachen, aber ein toller Anblick waren die bunten Regenschirme auf dem Schlossplatz auf jeden Fall. (Foto: Photo Schmitz)

Abgesehen davon – der Symbolwert von vielen bunten Regenschirmen ist unübertrefflich!

Und jetzt auch unverfremdet – Blick aus dem Obergeschoss des Schlosses. (Foto: Photo Schmitz)

Vielen Dank an alle, die dem Regen getrotzt haben und gegen Rechts, Nazis und Faschismus aufgestanden sind!

Hier noch einige Impressionen unserer sechsten Mahnwache

(Fotos: Photo Schmitz/Privat)

Wir sehen uns am Donnerstag, 10. September, bei der letzten Veranstaltung unserer Mahnwachen vor der Kommunalwahl.

Denn: Wir sind mehr!

Einladung zur sechsten Mahnwache

Die sechste Mahnwache unserer Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ findet am kommenden Donnerstag, 3. September, wie gewohnt ab 18 Uhr unter dem Motto „Oberberg und Hückeswagen sind bunt, nicht braun!“ statt.

Treffpunkt ist wieder der Bahnhofplatz.

Das Thema „bunt“ wollen wir diesmal auf neue Art und Weise kreativ umsetzen. Alle Teilnehmer sollen einen bunten Schirm mitbringen – möglichst nicht schwarz, keinesfalls braun. Wir werden einige Schirme vor Ort zum Ausleihen haben. Auch Trillerpfeifen und Ratschen sind willkommen, denn wir wollen auch wieder laut werden.

Wer sie bereits hat, kann natürlich auch die Fahne der Bürgergruppierung mitbringen. Es gibt sie übrigens weiterhin bei uns am Stand vor der Veranstaltung für 9,50 € zu kaufen.

Unsere Fahne im Format 100×60 cm soll an vielen Fenstern in Hückeswagen und Oberberg hängen. Unterstützt uns bitte und kauft sie am Donnerstag. (Foto: privat)

Nachdem wir uns am Bahnhofsplatz versammelt haben, ziehen wir über die Bahnhofstraße, den Etapler Platz, die Islandstraße und die Bongardstraße zum Schloss hoch. Dort spannen wir unsere Schirme auf, um das Veranstaltungsmotto auf dem Schlossplatz zu präsentieren:

OBERBERG UND HÜCKESWAGEN SIND BUNT UND LAUT, NICHT BRAUN!

Unser Fotograf Hans-Dieter Schmitz wird das bunte Bild im Anschluss von ganz oben aus dem Schloss heraus festhalten. Danach steht er wieder einige Minuten für unsere Online-Fotoaktion „Gesicht zeigen gegen Rechts“ zur Verfügung.

Mitglieder von „Wir sind mehr im Bergischen“ zeigen Gesicht gegen Rechts. (Foto: Hans-Dieter Schmitz)

Im Anschluss an ein hoffentlich knallbuntes Regenschirm-Foto geht es dann den Schlossberg runter in die Stadt, über den Zebrastreifen an der Bachstraße und am Skateplatz vorbei zurück zum Bahnhofplatz.

Wann: Donnerstag, 3. September, 18 Uhr
Wo: Treffpunkt ist am Bahnhofsplatz in Hückeswagen.
Was: Wir werden in einem bunten und lauten Zug zum Schloss hochgehen, wo wir dann mit vielen aufgespannten und bunten Regenschirmen zeigen möchten, dass Hückeswagen bunt und vielfältig ist. Im Anschluss daran geht es wieder zum Bahnhofsplatz zurück.
Wer: Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sagen Sie gerne Ihren Freunden und Verwandten Bescheid und nehmen Sie teil. Bitte denken Sie an Regenschirme – nach Möglichkeit sollen sie bunt sein, nicht schwarz und besonders nicht braun.
Wichtig: Natürlich wird auch dieses Mal auf die Einhaltung und die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen. Bitte halten Sie sich daran – im eigenen Interesse, aber auch im Interesse Ihrer Mitmenschen!

Seien Sie mit dabei! Denn: Wir sind mehr!

Fünfte Mahnwache in den Wupperauen

Kreative Malaktion und Rote Karte für die AfD

Auch die fünfte Mahnwache der Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ am Donnerstag, 27. August, fand einmal mehr bei schönstem Sonnenwetter statt! Treffpunkt war wieder der Bahnhofsplatz, wo sich zum Beginn unserer kreativen Mahnwache viele Menschen versammelten.

Treffpunkt war am Bahnhofsplatz, wo auch schon die ersten Banner und Fahnen gehisst wurden. (Foto: Privat)

Trotzdem war nicht alles so wie bei den vier vorherigen Veranstaltungen. Denn die AfD hatte „rein zufällig“ zum gleichen Zeitpunkt einen Wahlkampfstand am Wilhelmsplatz aufgebaut, was sich schnell herumgesprochen hatte. Aus diesem Grund war diesmal auch mehr Polizei vor Ort.

Auf dem Weg zu den Wupperauen mit Mundschutz und Bannern. (Foto: Privat)

Rote Karte für die AfD!

Davon ließen wir uns aber nicht einschüchtern. Diese fünfte Mahnwache sollte eine kreative Veranstaltung werden. Deshalb ging zunächst der Protestzug durch die Bahnhofstraße zum Etapler Platz und zum Ziel in den Wupperauen.

Der AfD wurde von den Teilnehmern beim Vorbeigehen am Wilhelmplatz die rote Karte in Form von DIN A4-Pappkartons gezeigt – als konsequente Fortsetzung der gleichen Protestaktion am Vortag bei der Parteien-Podiumsdiskussion im Forum.

Rote Karte für die AfD! Ziviler Widerstand gegen Rechts. (Foto: Privat)

In den Wupperauen hatten bereits Mitglieder unserer Bürgergruppierung alles gut vorbereitet. Lange und extrabreite Tapetenbahnen lagen ausgerollt auf dem Asphalt. Für alle, die ihre Malutensilien nicht dabei hatten, wurden Buntstifte, Filzstifte, Wachsmalkreide, Farbe und Pinsel zur Verfügung gestellt. Und dann ging es auch schon los. Ziel dieser Mahnwache war es, möglichst viele aussagekräftige Bilder auf die Tapeten zu malen, es konnten auch Texte geschrieben werden. Der Kreativität der großen und kleinen Künstler war dabei keine Grenze gesetzt.

Lange Reihen Tapeten warteten in den Wupperauen darauf, bemalt und beschrieben zu werden. (Foto: Photo Schmitz)
Eindeutige Botschaft des RSV 1909: „Gegen jeden Rassismus!“ (Foto: Photo Schmitz)

Wieder waren um die 100 Teilnehmer mit dabei. Besonders schön war dieses Mal, dass auch viele Großeltern, Eltern mit ihren Kindern sowie zahlreiche Jugendliche den Weg zu unserer Mahnwache gefunden hatten. Und alle hatten sich offensichtlich Gedanken darüber gemacht, was sie auf „ihrem“ Stück Tapete verewigen konnten.

Groß und Klein waren gekommen, um kreativ gegen Rechts und gegen Rassismus zu werden. (Foto: Photo Schmitz)
Der Kreativität der jungen Teilnehmer an der fünften Mahnwache war keine Grenzen gesetzt. (Foto: Irmgard Hannoschöck)

Ebenfalls wieder vertreten waren viele Mitglieder der demokratischen Parteien und Bürgergruppierungen sowie viele engagierte Hückeswagenerinnen und Hückeswagener. Aber nicht nur aus unserer Schloss-Stadt kamen die Bürgerinnen und Bürger. Denn auch aus den Nachbarstädten Radevormwald, Wipperfürth waren wieder Teilnehmer in die Schloss-Stadt gekommen, um mit uns gemeinsam gegen Rechts kreativ zu werden.

Vielen Dank dafür – wir sind mehr!

Viele junge Menschen zeigten der AfD die rote Karte und waren kreativ dabei. (Foto: Privat)

Ein Wort noch zum Material. Das wurde uns nämlich kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den großzügigen Material-Spendern:

Schreibwaren Cannoletta /Hückeswagen
Hagebaumarkt Blechmann /Wipperfürth
A.S. Création Tapeten AG /Gummersbach

Vielen Dank an dann die Spender! (Foto: Shirley Finster)

Die Online-Galerie zur 5. Mahnwache:

Die rote Karte für die AfD!

Podiumsdiskussion mit Parteien und Wählergemeinschaft im Forum Montanusschule

Vor einer Woche fand im Forum der Montanusschule eine Veranstaltung der Hückeswagener Kolpingsfamilie mit den beiden Bürgermeisterkandidaten, Dietmar Persian und Frank Mombauer, statt. Nun, am Mittwoch, 26. August,. lud die Kolpingsfamilie erneut ins Forum ein: Diesmal zu einer Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl am 13. September. Anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter der Parteien DIE GRÜNEN (Shirley Finster), SPD (Jürgen Becker), CDU (Christian Schütte), FDP (Jörg von Polheim), DIE PARTEI (Nicklas Alsdorf), AfD (Markus Lietza) und der Wählergemeinschaft FAB (Brigitte Thiel). Die Moderation übernahm wieder die aus TV-Sendungen erfahrene freie Journalistin Corinna Schlechtriem aus Wuppertal. Wegen der Coronaregeln „füllten“ nur etwa 100 Interessierte Bürgerinnen & Bürger das Forum. Von der Bürgergruppierung waren neben Shirley Finster auf dem Podium noch Britta Bognanni, Petra Steffen-Küthe, Laura und Philipp Wüster, Wolfgang Weitzdörfer und Joe Kutzner anwesend.

Das Podium (v. r.): DIE PARTEI, DIE GRÜNEN, FDP, CDU, Moderatorin, SPD, FAB, AfD.. (Foto: Joe Kutzner)

Die AfD ist nicht erwünscht in Hückeswagen!

Gleich am Anfang erklärte Christian Schütte (CDU), dass die AfD in Hückeswagen nicht erwünscht sei und erhielt dafür lauten Beifall des Publikums. Als Markus Lietza (AfD) zum ersten Statement ausholte, wurden ihm, gut verteilt über den Saal, viele rote Karten entgegengestreckt: Eine Initiative der Bürgergruppierung Wir sind mehr im Bergischen.
Der Hintergrund: Auf einem aktuellen Wahlplakat der rechten Partei ist eine leicht bekleidete, junge Frau mit dem Slogan „den Linken die rote Karte zeigen“ abgebildet.

Warum nicht den Spieß umzukehren und an diesem Abend der AfD bei jedem Wortbeitrag die rote Karte zeigen? Wir wollen keinen Rassismus, keine Homophobie, keine Frauenfeindlichkeit, keine Ausländerfeindlichkeit in Hückeswagen! DIE GRÜNEN, die SPD und DIE PARTEI hatten sich dem stillen Protest angeschlossen, sodass die Aktion Wirkung zeigte. Die anwesenden Mitglieder von DIE PARTEI setzten dabei sogar rote Pappnasen auf, weil sie Markus Lietza „im Internet (Facebook …) so lustig finden“, wie Vertreter der Partei sagten.

Rote Karte und Pappnasen wurden der AfD bei deren Wortbeiträgen gezeigt. (Foto: Joe Kutzner)

Wolf im Schafspelz entlarvt sich

Sehr lebendig wurde es, als Joe Kutzner aus dem Publikum an Markus Lietza Fragen zur Haltung der AfD Hückeswagen zu der der Flüchtlingspolitik der Stadt stellte. Der AfD-Mann entlarvte sich dabei als Wolf im Schafspelz, indem er die Flüchtlingspolitik der Stadt lobte, aber keine Antwort zu der Frage nach der Flüchtlingspolitik der AfD beim möglichen Einzug in den Stadtrat gab. Was von Shirley Finster sehr leidenschaftlich und deutlich herausgestellt wurde.

Shirley Finster (DIE GRÜNEN), Jörg von Polheim (FDP), Christian Schütte (CDU). (Foto Joe Kutzner)

Auch dies war ein guter Tag für die Demokratie in Hückeswagen!

Teilnahme an Mahnwache in Radevormwald

Der Runde Tisch gegen Rechts in Radevormwald hatte nach dem Vorbild unserer Bürgergruppierung am gestrigen Mittwoch, 19. August, für 18 Uhr zu einer ersten Mahnwache auf dem Marktplatz in Radevormwald aufgerufen. Rund 20 Teilnehmer waren mit dabei, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Rader Parteien. Zwei Vertreterinnen von Wir sind mehr im Bergischen waren ebenfalls in die Nachbarstadt gefahren und haben mit unseren neuen Flaggen Präsenz gezeigt und den Widerstand gegen die AfD, die dort mit Udo Schäfer einen Spitzenkandidaten aufstellt, der schon Mitglied in diversen rechtsextremen Parteien, etwa der DVU, den Republikanern oder zuletzt pro NRW, gewesen ist oder noch ist. Fritz Ullmann vom Runden Tisch gegen Rechts bezeichnete Schäfer dann auch als „offen faschistisch agierenden Politiker“. Die Kommunalwahl bezeichnete er zudem als „Herausforderung für alle Demokraten“.

Teilnahme an der Mahnwache des Runden Tisches gegen Rechts in Radevormwald am 19. August 2020 (Foto: privat).

Die Radevormwalder laden zur nächsten Mahnwache am kommenden Mittwoch, 26. August, wieder um 18 Uhr ein.

Einladung zur vierten Mahnwache

Wir werden immer mehr!

Und wir verändern uns. Unsere erste Mahnwache am 30. Juli war tatsächlich das – eine weitgehend stille Stunde, in der wir einfach nur Präsenz zeigen und uns gegen Rassismus, Faschismus und die AfD positionieren wollten. Rund 50 Hückeswagenerinnen und Hückeswagener waren mit dabei.

Zur zweiten Mahnwache, die am 6. August eine Menschenkette mit Fahnen und Flaggen war, kamen bereits 80 Menschen. Und bei unserem Demonstrationszug im Rahmen der dritten Mahnwache am 13. August waren wir bereits fast 100 Menschen aus unserer schönen Stadt, die sich gegen Rassismus, gegen Faschismus und gegen Ungleichheit und die Parolen der AfD mit viel Lärm und lauter Stimme öffentlich zeigten.

Einladung zur vierten Mahnwache

Am kommenden Donnerstag, 20. August, findet nun die vierte Mahnwache statt, zu der hiermit herzliche Einladung ergeht. Wir haben uns überlegt, dass wir den demokratischen Parteien sowie den beiden Kandidaten für den Bürgermeisterposten die Gelegenheit geben wollen, mit einem kurzen Statement zu sagen, warum ihnen die Werte, für die wir als Bürgergruppierung stehen – Toleranz, Respekt und Dialog – sowie das Aufstehen und der Kampf gegen Rassismus und Faschismus wichtig sind. Unsere vierte Mahnwache wird auf dem Schlossplatz stattfinden.

Wann: Donnerstag, 20. August, 18 Uhr
Wo: Treffpunkt ist direkt am Schlossplatz in Hückeswagen
Was: Zu Wort kommen neben einem Vertreter des Netzwerks gegen Rechts, die beiden
Bürgermeisterkandidaten, Dietmar Persian und Frank Mombauer, sowie Vertreter und Vertreterinnen der sechs Parteien, die bisher an unseren Mahnwachen teilgenommen haben: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, DIE PARTEI, FAB, FDP und SPD (in alphabetischer Reihenfolge). Die Redner und Rednerinnen haben jeweils fünf Minuten Redezeit. Die Reihenfolge bei den Parteien wird vor Ort ausgelost. Der Sportverein SC Heide organisiert einen Verkauf nichtalkoholischer Getränke. Bierzeltbänke werden im geltenden Corona-Abstand aufgestellt. Eigene Sitzgelegenheiten wie Klapp- oder Campingstühle können gerne mitgebracht werden. Nach der Veranstaltung gibt es unter dem Motto „Gesicht zeigen: Wir sind MEHR!“ die Möglichkeit, sich mit unserer „Kein Platz für Rassismus“-Fahne von einem professionellen Fotografen ablichten zu lassen. Die Fotos werden auf der Homepage der Gruppierung online gestellt.
Wer: Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sagen Sie gerne Ihren Freunden und Verwandten Bescheid und nehmen Sie teil. 
Wichtig: Natürlich wird auch dieses Mal auf die Einhaltung und die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen. Bitte halten Sie sich daran – im eigenen Interesse, aber auch im Interesse Ihrer Mitmenschen!

Seien Sie mit dabei! Denn: Wir sind mehr!

Lautstarker Protestzug durch Hückeswagen

Wir sind mehr im Bergischen – das Motto unserer Bürgergruppierung haben wir Dank Ihrer und Eurer Hilfe am Donnerstag, 13. August 2020, im Rahmen unserer dritten Mahnwache lautstark umsetzen können. Denn nach zwei eher statischen Mahnwachen am 31. Juli und am 7. August, haben wir uns dieses Mal gesagt: Lasst uns laut sein, lasst uns sichtbar sein! Ein Protestzug durch die Innenstadt war bei den Behörden angemeldet worden, 100 Teilnehmer hatten wir uns erhofft…

Rund 100 Teilnehmer zogen am Donnerstagabend bunt und laut durch die Islandstraße (Foto: Photo Schmitz).

… und rund 100 Teilnehmer waren wir dann auch. Pünktlich um 18 Uhr schnappte sich Joachim Kutzner das Mikrophon – denn wir haben dazugelernt und wollten schon bei der Begrüßung für alle gut zu hören sein – und begrüßte die Anwesenden.

Mit dabei waren diesmal wieder Vertreterinnen und Vertreter vieler Hückeswagener Parteien, dazu erstmals der SC Heide mit einem großen Banner für Toleranz und gegen Rassismus, sowie mehrere Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarstadt Radevormwald. Diese waren am Mittwochabend im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des dortigen Runden Tischs gegen Rechts über unsere Aktivitäten informiert worden – und erklärten sich spontan bereit, mit dabei zu sein sowie fortan selbst am Mittwochabend, 18 Uhr, am Marktplatz unter der Eiche eine eigene Mahnwache abzuhalten.

Unser Protestzug sollte laut sein, sollte sicht- und hörbar sein. Dabei unterstützten uns die Teilnehmer mit Kochtöpfen, Pfannen, Trommeln und Musikinstrumenten. Viele Anwohnerinnen und Anwohner im Island und an der Goethestraße öffneten die Fenster, als wir mit einem etwas anderen Rä-te-ma-teng vorbeizogen. Ohne Kamelle, dafür mit einer eindeutigen Botschaft: Kein Platz für Rassismus!

Banner und Fahnen von Wir sind mehr im Bergischen mit eindeutiger Botschaft: Kein Platz für Rassismus (Foto: Photo Schmitz).

Unser Weg, der von der Polizei erneut sehr souverän abgesichert wurde, führte den Protestzug vom Bahnhofsplatz über die Bahnhofstraße zum Etapler Platz, dann über die Straße am Kolpinghaus vorbei in die Islandstraße. Die ging es dann nach oben, durch die Waidmarktstraße und den Schmittsweg dann entlang der Goethestraße, erneut über den Etapler Platz und die Bahnhofstraße bis zurück zum Bahnhofsplatz.

Der Protestzug setzt sich in Bewegung (Foto: Photo Schmitz).

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Bereitschaft, Flagge zu zeigen. Und es bewahrheitet sich: Wir sind mehr im Bergischen!
Lassen wir nicht zu, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung einen Platz in unserer schönen Stadt finden.
Lassen wir nicht zu, dass Spalter und Hetzer unsere Demokratie und Zivilgesellschaft mit ihren Parolen aushöhlen.
Lassen wir nicht zu, dass eine laute Minderheit glaubt, die Mehrheit zu sein.

Hier einige Impressionen unseres Protestzugs

Alle Fotos: Photo Schmitz

Unsere nächste Mahnwache findet am kommenden Donnerstag, 21. August, wieder um 18 Uhr statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dieser Website oder der Tagespresse.

Lasst uns laut sein, lasst uns mehr sein!

Aufruf zur zweiten Mahnwache!

Unsere erste Mahnwache am vergangenen Donnerstag war ein voller Erfolg – rund 50 Teilnehmer haben Flagge gezeigt und sich für Toleranz und gegen Rassismus ausgesprochen.

Vielen Dank dafür!

Aber in Abwandlung eines bekannten Fußballerzitats – nach der Mahnwache ist vor der Mahnwache. Und so ergeht an alle Bürgerinnen und Bürger auch für diesen Donnerstag wieder die herzliche Einladung, an der zweiten Mahnwache teilzunehmen.

Wann: Donnerstag, 6. August, 18 Uhr.
Wo: Treffpunkt ist am Bahnhofsplatz
Was: Wir werden eine Menschenkette zum Etapler Platz entlang des Kodi-Markts vorbei an den Arkaden, über die Straße zum Schuhmarkt Albus bis zu den Friedenstelen bilden. Die Menschenkette wird mit Hilfe von Fahnen, Schals oder Tüchern gebildet. Hand in Hand gehen dürfen nur Personen aus einem Haushalt.
Wer: Alle Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen – sagen Sie gerne Ihren Freunden und Verwandten Bescheid.
Wichtig: Neben der oben genannten Maßnahme zur Bildung der Menschenkette wird natürlich auch sonst auf die Einhaltung und die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen. Bitte halten Sie sich daran – im eigenen Interesse, aber auch im Interesse Ihrer Mitmenschen!

Aus gegebenem Anlass möchten wir noch darauf hinweisen, dass es sich bei den Mahnwachen um eine Veranstaltung in Organisation und Verantwortung der Bürgergruppierung Wir sind mehr im Bergischen handelt.